Los Temperamentos

Los
Temperamentos

Pressestimmen

WDR 3 Tonart, CD-Kritik „Amor y Locura“,

...nicht nur die angenehm fließende Satzfolge innerhalb eines Stückes hat es dem Ensemble angetan, die Zusammenstellung der einzelnen Stücke funktioniert so gut, dass man die neue CD "Amor y Locura" durchaus als eine Art kurzweiliges Konzeptalbum hören kann.

Der Sopranistin Swantje Tams Freier gelingt ein facettenreiches Feuerwerk der Gefühle. Mit ihrer modulationsreichen Stimme zaubert sie herrliches Kopfkino...
Die Abwechslungsreichen Arrangements lassen jedem genug Freiraum, seine Kunst zu präsentieren. Nadine Remmert ist als sichere und zupackende Begleiterin am Cembalo unverzichtbar. Flötistin Anninka Fohgrub gibt ebenso überzeugend die Hauptstimme in Mancinis Flötensonate wie die Melancholikerin in tiefer Lage.

Die ungarische Geigerin Anna Francika Hajdu steuert eine leidenschaftliche Soloimprovisation als Vorspiel zu John Eccles "Slow Air" bei, die mit ihrer modernen Anmutung dem Thema "Liebe und Wahnsinn" eine überraschend aktuelle Note gibt.
Luis Pinzón Acosta sorgt mit Violine und Viola für einen runden Streicherklang und wo es die Musik fordert, gesellen sich auf dieser CD renommierte Kollegen hinzu...
Fazit: Ein absolutes Vergnügen, das auch nach mehrmaligem Hören nicht etwa nachlässt, sondern eher intensiver wird...

Klassik-Heute, CD-Kritik „Amor y Locura“,

Das 2009 in Bremen gegründete gleichnamige Ensemble hat mit dieser Einspielung eine gelungene Visitenkarte seines Repertoires abgeliefert.

...wenn das Ensemble mit Variationen über den Barock-Schlager La Folia so richtig loslegt, dann ist das faszinierend. Auch die „Wahnsinnsarie“ Chi non mi conosce von Pietro Antonio Giramo, von der Sängerin Swantje Tams Freier in einer geradezu sprachlos machenden Interpretation interpretiert, ist schlichtweg atemberaubend. Derartige Höhepunkte – instrumentale wie vokale – gibt es einige auf dieser CD, die nicht nur durch ein abwechslungsreiches Programm, sondern auch durch ein überzeugendes, stilistische wie inhaltliche Kontraste wie Berührungspunkte bietendes Gesamtkonzept punktet...

...Insgesamt ist dies eine überaus gelungene Aufnahme. Das Ensemble Los Temperamentos spielt zwar historisch informiert, aber alles andere als museal. Die Musik wird hier lebendig und ursprünglich, nimmt den Hörer unmittelbar für sich ein und entführt ihn fern von verkopften Manierismen in überaus lebendiger Weise eine längst vergangene Epoche.

radio klassik Stephansdom (AT), CD-Kritik „Amor y Locura“,

Temperamentvoll gehen [Los Temperamentos] auf ihrer aktuellen CD an Bekanntes aus der Barockzeit ebenso heran, wie an Improvisatorisches bzw. Unbekanntes aus Mexiko. Eine CD, die wirklich begeistert!

...Dass das rein historisch informierte Musizieren nicht alleine das Maß aller Dinge ist, sondern dass dazu auch noch eine gewisse Lebendigkeit und Spielfreude gehören, haben uns auch schon andere Ensembles bewiesen... Auch Los Temperamentos schaffen es, die Zuhörerschaft mitreißend in ihren Bann zu ziehen, wobei das improvisatorische Element, sowohl instrumental als auch vokal, nicht zu kurz kommt. So ist mit Amor y Locura eine äußerst abwechslungsreiche und kurzweilige CD entstanden, die wohl nicht nur Alte-Musik-Spezialisten eine besondere Freude bereiten wird.

Pizzicato Magazin, CD-Kritik „Amor y Locura“,

...Die Musik aus verschiedenen Ländern Europas und Lateinamerikas wird auf hohem Niveau mit spürbarer Hingabe sehr ausdrucksvoll dargeboten...

Neue Osnabrücker Zeitung,

Mit schnellen Rhythmen boten die drei Musiker des Bremer Ensembles Los Temperamentos ein nahezu feuriges Spiel, das nicht nur Gitarrist de Rodas zum Lächeln brachte.

...Und so erklang dieser dritte Satz energisch und kraftvoll mit Akzenten, die an den Flamenco-Tanz erinnerten.

Kraftvoll interpretierte Cortés die schönen Melodien. Die flinken Läufe, bei denen seine Finger über das Griffbrett flitzten, wirkten dagegen äußerst leicht.

Die gut 100 Besucher des Sommerkonzerts in der Delmenhorster Stadtkirche feierten die Musiker mit langem Applaus.

Musik-an-sich, CD-Kritik „Amor y Locura“,

JA, DAS IST WAHNSINN

Seit seiner Gründung im Jahre 2009 stellt das Bremer Alte Musik-Ensemble Los Temperamentos immer wieder den Brückenschlag zwischen Alter und Neuer Welt, zwischen Barock und Gegenwart, zwischen U- und E-Musik in das Zentrum seiner Programme. Das neue Album Amor y Locura / Liebe und Wahsinn macht da keine Ausnahme. Und was soll man sagen: Der Brückenschlag gelingt aufs Feinste, die Brücke trägt.

Dies liegt zunächst an der klug durchdachten Programmgestaltung, die kammermusikalische Gemmen (...) mit eingestreuten Improvisationen über die schon damals berühmte, volkstümliche Folia, ihre Verwandte „La Lloroncita“ und die Tarantella mischt.

Seinen wahren Wert erfährt dieses sommerlich-bunte Programm (...) aber erst durch die äußerst erfrischende Interpretation des jungen Ensembles...
...ein unbekümmertes Streben nach kraftvollen musikantischen, vitalisierenden Effekten. Diese wohl dosiert einzustreuen, verstehen nicht nur die Instrumentalisten, sondern auch die Sopranistin Swantje Tams Freier.

Erwähnung verdient schließlich die Tontechnik: Produzent Fabian Frank ist eine sorgfältige Aufnahme mit einem packend unmittelbaren, präsenten und weit gestaffelten Klangbild gelungen, wie man es selbst bei den großen Labeln nur noch selten antrifft.

Nordwestradio, CD-Kritik „Amor y Locura“,

Manche Lieder wie das des Komponisten Henry Le Bailly werden so intensiv gesungen, dass sie für Gänsehaut-Momente sorgen. Die Entdeckerfreude des jungen Ensembles ist groß, sie schlagen mit gekonnt eingesetzten Improvisationen eine Brücke vom Gestern ins Heute.

Mitreißend, von hoher Spielfreude geprägt und dabei auf hohem Nievau gespielt.

Dass sich diese Musikerinnen und Musiker gefunden haben, ist ein Glücksfall für die Musikwelt. Alles passt zusammen, stets wird genau der richtige Ton getroffen und das ist wahrlich nicht nur physikalisch gemeint...

Es ist auf jeden Fall ein Album geworden, das erneut die Brillanz des Ensembles zeigt. Ein Album, dass vermutlich nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird.

Süddeutsche Zeitung,

Feuriges Konzert mit dem Ensemble "Los Temperamentos"

Wenn es um Advent und Weihnachten geht, dann haben die meisten Menschen recht klare Vorstellungen, wie die Musik dazu klingt: Meist ist sie nicht zu laut und nicht zu schnell, oft auch in wiegendem Takt schwingend. Der Klang der Musik hängt zusammen mit der Art, wie bei uns in Europa Weihnachten gefeiert wird. Dass die Musik in Lateinamerika zu diesem Fest ganz andere Facetten hat und dass sich das Temperament dieser Menschen auch in der typischen Musik widerspiegelt, verwundert nicht.

Eine Violine begann in improvisatorischem Gestus, bis ihr nach und nach die zweite Violine und das ganze Ensemble folgten. Der helle Sopran, der danach einsetzte, war mit einem Vibrato angereichert, das wie Pfeffer in einer Melange aus immer stärker pulsierendem Klang wirkte. Dadurch stellte sich gefühlt eine höhere Temperatur ein, die durch den kurzzeitigen Wegfall einzelner Instrumente zwar stets am Köcheln gehalten wurde, aber nie überkochte.

Die Suite "Navidad Indigena" eines Anonymus aus dem Códice Martínez y Compañón aus Peru im 18. Jahrhundert stand weitgehend in geradem Takt, im Gegensatz zu den meisten anderen Werken, die einen schwingenden Dreiertakt bevorzugten. Hier wechselte eine in Terzen bei den Geigen geführte Melodie mit einem Wechselbass im Cembalo und sich steigerndem Tempo ab. Auf diese Weise entstand ein Kosmos verschiedener Ausdrucksebenen, der auf hohem technischem und musikalischem Niveau umgesetzt war.

Jubel und Begeisterung gab es zum Schluss, nachdem die Musiker ihrem Publikum beständig eingeheizt hatten. Zwei Zugaben rundeten den Abend noch ab.

Osnabrücker Zeitung,

Das Ensemble Los Temperamentos verbindet Barockmusik aus Lateinamerika und Europa. Damit haben sie in der Osnabrücker Bergkirche für Begeisterung gesorgt. Ein ganz besonderes Konzert bei Musica Viva.

Das liegt zunächst an sieben fantastischen jungen Musikerinnen und Musikern. Da ist die nordisch blonde Sängerin (...) Swantje Tams Freier mit ihrem glockenreinen Sopran, mit dem sie in „Folle e ben que si crede“ des frühbarocken italienischen Meisters Tarquinio Merula rührend schön und verinnerlicht von der vergeblichen Liebe singt. Hugo M. de Rodas Sanchez greift hier zur Laute, verleiht aber dem Ensemble sonst mit der kleinen Barockgitarre einen eigenen Sound. Und Néstor F. Cortés Garzón zupft dazu sanfte Bässe ins Cello, besticht aber vor allem durch sein nachdrückliches, dabei immer klares Spiel. Anninka Fohgrub spielt die Blockflöte höchst virtuos, Barockgeigerin Tomoe Badiarova nimmt mit ihrem brillanten Ton und ihrer Intensität gefangen. Nadine Remmert spielt nicht nur vielseitig und präzise Cembalo, sondern stützt mit der zweiten Stimme auch mal den Gesang Tams Freiers. Miguel A. Altamar de la Torre schließlich rundet das Ensemble mit verschiedenen Perkussionsinstrumenten ab. Und alle stehen sie in engem, intensiven Kontakt zueinander.

Allein durch die Besetzung schafft Los Temperamentos einen ganz eigenen, individuellen Ensembleklang.
...Andererseits belegen Instrumental- wie Vokalmusik, wie sich europäische E-Musik und lateinamerikanische Rhythmen und Melodien aus Mexiko, Peru oder Kolumbien zu einem unerhört lebensbejahenden Mix verbinden können. Da ahnt man bereits die lateinamerikanischen Tanzrhythmen späterer Jahrhunderte voraus und die Lebensfreude, mit der die Menschen dem Alltag begegnen, wird greifbar.

All das vermittelt Los Temperamentos mitreißend: So fröhlich klingt es, wenn Kulturen sich begegnen und austauschen und das Beste aus dem Scherbenhaufen holen, den die Politik hinterlässt. Und so geht von dieser barocken interkontinentalen Fröhlichkeit sogar noch ein Hoffnungsschimmer für unsere Zeiten aus.

Haller Tagblatt,

Mit ungewöhnlichen Interpretationen von Kompositionen aus dem 17. und 18. Jahrhundert überrascht das Ensemble die Zuhörer in der Martinskirche.Vellberg. Die ersten Töne der Violine von Franciska Anna Hajdu erklingen irgendwo im Kirchenschiff auf der Vellberger Stöckenburg zwischen den etwa 130 Zuschauern. Irgendwie traurig und verloren.
Irgendwie zornig und verrückt. Irgendwie alleine. Zwei Minuten Solo Violine, die schon alles zu beinhalten scheinen, und die gleich zu Beginn des 90-minütigen Konzertes „Amor y Locura“ („Liebe und Wahnsinn“) die musikalische Richtung vorgeben. Der nahtlose Übergang zum zweiten Stück „Let the dreadful Engines“ von Henry Purcell katapultiert die Sopranistin Swantje Tams Freier förmlich in den Mittelpunkt. Schon optisch in leuchtendem Rot von den anderen Ensemblemitgliedern deutlich abgehoben erstrahlt sie nicht nur in ihrer gesanglichen Dominanz, sondern beeindruckt auch in der Mimik und Gestik ihrer Darbietungen. In englischer Originalsprache nicht einfach nur gesungen, sondern geradezu zelebriert, lässt sie aus Lucindas Augen „die Flammen der Hölle in den Himmel auffahren“.

Auch nach der Pause beeindrucken „Los Temperamentos“ die oft weit angereisten Zuschauer, (...) Als letztes Stück vor den Zugaben war Francesco Mancinis Sonate IV a-Moll für Flöte zu hören. Ganz meisterhaft interpretiert von Anninka Fohgrub und den Zuschauern einen lang anhaltenden Schlussapplaus wert. Mit dem Ensemble „Los Temperamentos“ hat der Hohenloher Kultursommer einmal mehr eine ungewöhnliche und sehr beeindruckende Formation auf die Stöckenburg in Vellberg gebracht. Das Ensemble hat mit historischen Instrumenten und einem anspruchsvollen Programm Alte Musik ganz neu erblühen lassen.


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Els Celis,
conseillère artistique et coordinatrice

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Prof. Wolfgang Schäfer
(künstlerischer Leiter)

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