Los Temperamentos

Los
Temperamentos

Pressestimmen

Donaukurier,

Fulminantes Finale der Barockkonzerte mit Los Temperamentos

Los Temperamentos lebten, bei ihrem Auftritt ganz in Rot und Schwarz gekleidet, spieltechnisch wie dramaturgisch von ihrer internationalen Vielfalt. ... jeder bringt unverkennbar seinen individuellen Charakter in die Interpretationen ein. Heraus kommt eine sich gegenseitig befruchtende, eigenwillige, bisweilen explosive, aber in sich stets stimmige Mischung an Ausgestaltungsmöglichkeiten.
Verblüffend, wie viele Nuancen allein ... Swantje Tams Freier ihrer glockenrein hellen, beweglichen Sopranstimme abzugewinnen vermag: Einmal stürzt sie sich bravourös in rasante, perlende Melodieläufe ... schwelgt in satten Tiefen, dann wieder klingt sie elfenhaft zart, fast zerbrechlich ...
Aber auch die reinen Instrumentalwerke ... wussten die Musiker betörend zur Geltung zu bringen. In der Sinfonia von Alessandro Stradella setzten F. Hajdu an der Violine, N. Cortés am Cello und N. Remmert am Cembalo leidenschaftliche bis melancholische Fugato-Akzente. Solistisch brillieren konnten vor allem Nadine Remmert mit Domenico Scarlattis maurisch beeinflusster, in einen flamencohaften Rausch mündender Cembalosonate, wie auch Anninka Fohgrub in einem virtuosen Flötenkonzert.
Genau dieses herrliche, ebenso lustvoll wie authentisch entfesselte südlich-fremdländische Kolorit machte die wesentliche Faszination des Abends aus.
Dafür spendete das mitgerissene Auditorium reichlich Applaus.

Augsburger Allgemeine,

Die Gruppe Los Temperamentos schloss die 70. Neuburger Barockkonzerte am Sonntagabend mit einem qualitativ hochwertigen und schwungvollen Konzert ... würdig ab.
Hugo Miguel de Rodas Sanchez an der Barockgitarre (und Erzlaute) und Miguel Angel Altamar de la Torre, der verschiedene Percussion-Instrumente bediente, zauberten durch ihren Rhythmus einen Hauch von Flamenco in die Barockmusik.
Anninka Fohgrub übernahm mit ihrer Blockflöte oft die Melodieführung, variierte dabei gekonnt Geschwindigkeit und Lautstärke ihres Instruments.
Sängerin Swantje Tams Freier gewann das Publikum nicht nur durch ihre klare und treffsichere Stimme für sich, sondern auch durch ihre Ausstrahlung und ihre emotionale Mimik.
Das Publikum belohnte das junge Ensemble, dem man die Spielfreude jede Sekunde anmerkte, am Ende mit viel Beifall.

WDR 3 Tonart, CD-Kritik „Amor y Locura“,

...nicht nur die angenehm fließende Satzfolge innerhalb eines Stückes hat es dem Ensemble angetan, die Zusammenstellung der einzelnen Stücke funktioniert so gut, dass man die neue CD "Amor y Locura" durchaus als eine Art kurzweiliges Konzeptalbum hören kann.

Der Sopranistin Swantje Tams Freier gelingt ein facettenreiches Feuerwerk der Gefühle. Mit ihrer modulationsreichen Stimme zaubert sie herrliches Kopfkino...
Die Abwechslungsreichen Arrangements lassen jedem genug Freiraum, seine Kunst zu präsentieren. Nadine Remmert ist als sichere und zupackende Begleiterin am Cembalo unverzichtbar. Flötistin Anninka Fohgrub gibt ebenso überzeugend die Hauptstimme in Mancinis Flötensonate wie die Melancholikerin in tiefer Lage.

Die ungarische Geigerin Anna Francika Hajdu steuert eine leidenschaftliche Soloimprovisation als Vorspiel zu John Eccles "Slow Air" bei, die mit ihrer modernen Anmutung dem Thema "Liebe und Wahnsinn" eine überraschend aktuelle Note gibt.
Luis Pinzón Acosta sorgt mit Violine und Viola für einen runden Streicherklang und wo es die Musik fordert, gesellen sich auf dieser CD renommierte Kollegen hinzu...
Fazit: Ein absolutes Vergnügen, das auch nach mehrmaligem Hören nicht etwa nachlässt, sondern eher intensiver wird...

Klassik-Heute, CD-Kritik „Amor y Locura“,

Das 2009 in Bremen gegründete gleichnamige Ensemble hat mit dieser Einspielung eine gelungene Visitenkarte seines Repertoires abgeliefert.

...wenn das Ensemble mit Variationen über den Barock-Schlager La Folia so richtig loslegt, dann ist das faszinierend. Auch die „Wahnsinnsarie“ Chi non mi conosce von Pietro Antonio Giramo, von der Sängerin Swantje Tams Freier in einer geradezu sprachlos machenden Interpretation interpretiert, ist schlichtweg atemberaubend. Derartige Höhepunkte – instrumentale wie vokale – gibt es einige auf dieser CD, die nicht nur durch ein abwechslungsreiches Programm, sondern auch durch ein überzeugendes, stilistische wie inhaltliche Kontraste wie Berührungspunkte bietendes Gesamtkonzept punktet...

...Insgesamt ist dies eine überaus gelungene Aufnahme. Das Ensemble Los Temperamentos spielt zwar historisch informiert, aber alles andere als museal. Die Musik wird hier lebendig und ursprünglich, nimmt den Hörer unmittelbar für sich ein und entführt ihn fern von verkopften Manierismen in überaus lebendiger Weise eine längst vergangene Epoche.

radio klassik Stephansdom (AT), CD-Kritik „Amor y Locura“,

Temperamentvoll gehen [Los Temperamentos] auf ihrer aktuellen CD an Bekanntes aus der Barockzeit ebenso heran, wie an Improvisatorisches bzw. Unbekanntes aus Mexiko. Eine CD, die wirklich begeistert!

...Dass das rein historisch informierte Musizieren nicht alleine das Maß aller Dinge ist, sondern dass dazu auch noch eine gewisse Lebendigkeit und Spielfreude gehören, haben uns auch schon andere Ensembles bewiesen... Auch Los Temperamentos schaffen es, die Zuhörerschaft mitreißend in ihren Bann zu ziehen, wobei das improvisatorische Element, sowohl instrumental als auch vokal, nicht zu kurz kommt. So ist mit Amor y Locura eine äußerst abwechslungsreiche und kurzweilige CD entstanden, die wohl nicht nur Alte-Musik-Spezialisten eine besondere Freude bereiten wird.

Pizzicato Magazin, CD-Kritik „Amor y Locura“,

...Die Musik aus verschiedenen Ländern Europas und Lateinamerikas wird auf hohem Niveau mit spürbarer Hingabe sehr ausdrucksvoll dargeboten...

Neue Osnabrücker Zeitung,

Mit schnellen Rhythmen boten die drei Musiker des Bremer Ensembles Los Temperamentos ein nahezu feuriges Spiel, das nicht nur Gitarrist de Rodas zum Lächeln brachte.

...Und so erklang dieser dritte Satz energisch und kraftvoll mit Akzenten, die an den Flamenco-Tanz erinnerten.

Kraftvoll interpretierte Cortés die schönen Melodien. Die flinken Läufe, bei denen seine Finger über das Griffbrett flitzten, wirkten dagegen äußerst leicht.

Die gut 100 Besucher des Sommerkonzerts in der Delmenhorster Stadtkirche feierten die Musiker mit langem Applaus.

Musik-an-sich, CD-Kritik „Amor y Locura“,

JA, DAS IST WAHNSINN

Seit seiner Gründung im Jahre 2009 stellt das Bremer Alte Musik-Ensemble Los Temperamentos immer wieder den Brückenschlag zwischen Alter und Neuer Welt, zwischen Barock und Gegenwart, zwischen U- und E-Musik in das Zentrum seiner Programme. Das neue Album Amor y Locura / Liebe und Wahsinn macht da keine Ausnahme. Und was soll man sagen: Der Brückenschlag gelingt aufs Feinste, die Brücke trägt.

Dies liegt zunächst an der klug durchdachten Programmgestaltung, die kammermusikalische Gemmen (...) mit eingestreuten Improvisationen über die schon damals berühmte, volkstümliche Folia, ihre Verwandte „La Lloroncita“ und die Tarantella mischt.

Seinen wahren Wert erfährt dieses sommerlich-bunte Programm (...) aber erst durch die äußerst erfrischende Interpretation des jungen Ensembles...
...ein unbekümmertes Streben nach kraftvollen musikantischen, vitalisierenden Effekten. Diese wohl dosiert einzustreuen, verstehen nicht nur die Instrumentalisten, sondern auch die Sopranistin Swantje Tams Freier.

Erwähnung verdient schließlich die Tontechnik: Produzent Fabian Frank ist eine sorgfältige Aufnahme mit einem packend unmittelbaren, präsenten und weit gestaffelten Klangbild gelungen, wie man es selbst bei den großen Labeln nur noch selten antrifft.

Nordwestradio, CD-Kritik „Amor y Locura“,

Manche Lieder wie das des Komponisten Henry Le Bailly werden so intensiv gesungen, dass sie für Gänsehaut-Momente sorgen. Die Entdeckerfreude des jungen Ensembles ist groß, sie schlagen mit gekonnt eingesetzten Improvisationen eine Brücke vom Gestern ins Heute.

Mitreißend, von hoher Spielfreude geprägt und dabei auf hohem Niveau gespielt.

Dass sich diese Musikerinnen und Musiker gefunden haben, ist ein Glücksfall für die Musikwelt. Alles passt zusammen, stets wird genau der richtige Ton getroffen und das ist wahrlich nicht nur physikalisch gemeint...

Es ist auf jeden Fall ein Album geworden, das erneut die Brillanz des Ensembles zeigt. Ein Album, das vermutlich nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird.

Süddeutsche Zeitung,

Feuriges Konzert mit dem Ensemble "Los Temperamentos"

Wenn es um Advent und Weihnachten geht, dann haben die meisten Menschen recht klare Vorstellungen, wie die Musik dazu klingt: Meist ist sie nicht zu laut und nicht zu schnell, oft auch in wiegendem Takt schwingend. Der Klang der Musik hängt zusammen mit der Art, wie bei uns in Europa Weihnachten gefeiert wird. Dass die Musik in Lateinamerika zu diesem Fest ganz andere Facetten hat und dass sich das Temperament dieser Menschen auch in der typischen Musik widerspiegelt, verwundert nicht.

Eine Violine begann in improvisatorischem Gestus, bis ihr nach und nach die zweite Violine und das ganze Ensemble folgten. Der helle Sopran, der danach einsetzte, war mit einem Vibrato angereichert, das wie Pfeffer in einer Melange aus immer stärker pulsierendem Klang wirkte. Dadurch stellte sich gefühlt eine höhere Temperatur ein, die durch den kurzzeitigen Wegfall einzelner Instrumente zwar stets am Köcheln gehalten wurde, aber nie überkochte.

Die Suite "Navidad Indigena" eines Anonymus aus dem Códice Martínez y Compañón aus Peru im 18. Jahrhundert stand weitgehend in geradem Takt, im Gegensatz zu den meisten anderen Werken, die einen schwingenden Dreiertakt bevorzugten. Hier wechselte eine in Terzen bei den Geigen geführte Melodie mit einem Wechselbass im Cembalo und sich steigerndem Tempo ab. Auf diese Weise entstand ein Kosmos verschiedener Ausdrucksebenen, der auf hohem technischem und musikalischem Niveau umgesetzt war.

Jubel und Begeisterung gab es zum Schluss, nachdem die Musiker ihrem Publikum beständig eingeheizt hatten. Zwei Zugaben rundeten den Abend noch ab.

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Empfehlungen

Festival Juillet Musical de Saint- Hubert,

L’ensemble Los Temperamentos a séduit tout le public du Royal Juillet Musical de Saint Hubert : un public qui non seulement n’a pas vu le temps passer mais qui a traduit au final son engouement par une standing ovation tellement méritée.

Ce concert va rester dans les mémoires car la prestation fût magnifique.
Nous avons vécu un moment inoubliable par la magie de cet ensemble aux couleurs si riches, si expressives. Los Temperamentos porte bien son nom.
Les musiciens nous ont offert un voyage subliminal dans une autre conquête, un autre temps par la grâce de cette musique colorée, inspirée et si bien restituée.

Els Celis,
conseillère artistique et coordinatrice

Alte Musik in Fürstenfeld,

Die Gruppe Los Temperamentos gestaltete am 5.10. 2014 im Churfürstensaal das Auftaktkonzert der 4. Saison der Reihe „Alte Musik in Fürstenfeld“. Nicht nur die Presse sondern auch das Publikum waren begeistert (bis hin zu „Standing-Ovations“), denn die jungen Musiker spielten mit Dynamik und Spielfreude, so dass von Anfang an „der Funke übersprang“.

Jeder der fünf jungen Musikerinnen und Musiker verfügt über solistische Qualitäten auf hohem musikalischen Niveau. Niemand dominiert den anderen, als Ensemble bilden sie eine perfekte Einheit. Uns, als Veranstalter, wird dieses Konzert mit den sympathischen Künstlern noch lange in Erinnerung bleiben. Mit Sicherheit waren Los Temperamentos nicht das letzte Mal im Veranstaltungsforum zu Gast.

i. V. Christine Hochenbleicher
Veranstaltungsforum Fürstenfeld

Staufener Musikwoche,

Das Ensemble Los Temperamentos hat am 5. August 2014 im Rahmen der 66. Staufener Musikwoche ein sehr erfolgreiches Konzert gegeben. Die sechs Damen und Herren begeisterten Publikum und Presse sowohl durch ihre ausstrahlungsstarke und sympathische Bühnenpräsenz als auch durch ihr ebenso hochvirtuoses wie stilsicheres und feinsinniges Musizieren.

Ich kann das Ensemble allen Veranstaltern entsprechender Konzertprojekte nur wärmstens empfehlen!

Prof. Wolfgang Schäfer
(künstlerischer Leiter)

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